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Das Dorfgemeinschaftshaus

oder: “...denn auf der Straße lauern die Gefahren und das Verderben.”

Wie sich aus den Protokollen des Gemeinderates ergibt, wurde mit den Planungen zum Bau eines Dorfgemeinschaftshauses schon 1958 begonnen, die ersten Spatenstiche erfolgten kurz darauf.

Es war aber - und das dürften nur wenige noch wissen - nicht die ersten Planungen für ein öffentliches Gebäude in Winterwerb. Schon 1946 (!), ein gutes Jahr nach Kriegsende wurde offensichtlich ein Architekt beauftragt, ein neues Gerätehaus für die Feuerwehr zu planen. Ferner sollte das Gebäude einen Backraum umfassen und Diensträume für den Bürgermeister:

 

                  

Das wäre ein wirklich schönes Gebäude geworden! Aber anstatt eines Entwurfes gab es deren sogar 6 und die sind alle hier zu finden (pdf, 490 kB)!

Der geplante Standort ist nicht ganz klar zu rekonstruieren (wer´s kann: bitte melden!), aber so wie es klingt, müßte es an der Kreuzung gewesen sein, am Standort des alten Backes, der diese Planungen aber offensichtlich doch überlebte und erst viele Jahre später abgerissen wurde.

Leider ist bis auf dieses eine Dokument (siehe oben) nichts mehr über das Projekt erhalten, deswegen kann man auch nichts sagen, warum es letztlich nicht verwirklicht wurde.

Aber zurück zum Dorfgemeinschaftshaus:

Viele Einzelheiten zum Bau und zur Baudurchführung ergeben sich ja aus den Protokollen, Bilder von der Erweiterung des Hauses sind auch schon an anderer Stelle dieser Website veröffentlicht.

Noch wiederzugeben ist der Antrag des damaligen Bürgermeisters Werner zur Erlangung eines Zuschusses für den Bau, der in seinen Formulierungen und Argumenten für uns heutige wie aus einer anderen Zeit anmutet. Nun ja, es waren ja auch andere Zeiten, aber beim Lesen solcher Dokumente merkt man erst, wie sehr sich die letzten Jahre doch alles verändert hat....

Aus neuerer Zeit ist noch nachzutragen, daß rechtzeitig zur 650-Jahr-Feier in 2003 auch der Innenbereich des DGH renoviert wurde: die Räume erhielten einen neuen Anstrich, ein Keramik-Wappen wurde angebracht und die Bestuhlung, die noch aus den Anfangstagen stammte, wurde erneuert.

 

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