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Preussen als Nachfolgestaat von Nassau veranlaßte eine umfassende Verwaltungsreform. Damit zählte Winterwerb seit 1885 zum Kreis St. Goarshausen. 1969 wurden der
Kreis St. Goarshausen und der Unterlahnkreis zum Rhein-Lahn-Kreis zusammengelegt.
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Winterwerb war immer ein kleiner Ort, die Einwohnerzahl für 1585 wird mit ca. 60 angegeben, für 1785 mit 113, gar nicht so unterschiedlich zu 1987 mit
136 Einwohnern. In den letzten Jahren verzeichnet der Ort einen moderaten Anstieg der Ein- wohnerzahl bedingt durch ein kleines Neubaugebiet. Trotzdem gehört Winterwerb zu den kleinsten Ortsgemeinden der
Verbandsgemeinde Nastätten.
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In Zahlen ausgedrückt hat Winterwerb eine Gemarkungsfläche von 304 ha, von denen 175 ha landwirt- schaftlich genutzt werden. Der Wald nimmt 129 ha ein.
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Zu Anfang des Jahrhunderts war Winterwerb Station der Nassauischen Kleinbahnstrecke Braubach – Nastätten bei km 14. Der Platz des ehemaligen Bahnhofs liegt heute im Wald und dient der Gemeinde als Sportplatz und Grillhütte. Die Trasse der Kleinbahn ist über weite Teile noch vorhanden und kann erwandert oder auch mit dem (Gelände)Rad befahren werden.
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Die "neuere Geschichte" Winterwerbs dokumentiert sich zum großen Teil in den Sitzungsprotokollen der Gemeinde, die ab Dezember 1955 vorhanden sind. Die
Zeit direkt nach dem Kriegsende ist im Wesentlichen der Erinnerung der alten Winterwerber vorbehalten - und einigen alten Fotos!
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