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Der Wald

Die Gemeinde Winterwerb hat nur geringe Einkünfte aus Gewerbebetrieben. Ihre Haupteinnahmequelle ist - neben den staatlichen Zuweisungen und Zulagen - ihr Waldbesitz mit einer Größe von gut 108 ha Wirtschaftswald.

Die Region des westlichen Hintertaunus gehört in die Niederschlagsgruppe 1 - 2 (bis 750 mm/Jahr),
77 % der Standorte weisen eine gute, 21 % eine mittlere und nur 2 % eine mäßige bis schlechte Wasserversorgung auf. Andererseits ist die Fläche mit Stauwassereinfluß mit unter einem ha gering. Die mittlere Tagestemperatur der kollinen Höhenstufe liegt zwischen 14 und 16 Grad Celsius.

Die Waldflächen sind gut zu bewirtschaften, steile oder stark geneigte Flächen kommen nicht vor, 81 % der Flächen sind eben bis schwach geneigt, der Rest ist mit 6 bis 10 Grad schwach geneigt.

Die Waldflächen sind gut zu bewirtschaften, steile oder stark geneigte Flächen kommen nicht vor, 81 % der Flächen sind eben bis schwach geneigt, der Rest ist mit 6 bis 10 Grad schwach geneigt.

Zuständig für den Wald ist das Forstamt Nastätten (Forstrevier Himmighofen, Revierförsterin Frau Anne Merg).

Das Prinzip der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder gehört zum Selbstverständnis der Forst- verwaltung, der Begriff der Nachhaltigkeit ist gesetzlich verankert. Im Leitbild der Landesforst-
verwaltung wird hervorgehoben:

Die Nutzung des Waldes darf seine ökonomischen Reproduktionsmöglichkeiten nicht überschreiten. Er ist dann in der Lage, die an ihn gestellten materiellen und immateriellen Bedürfnisse auf Dauer zu decken. Das Prinzip der Nachhaltigkeit verlangt die Zurückstellung kurzsichtigen menschlichen Herrschafts- und Gewinnstrebens hinter die in der Natur wirkenden langfristigen Gesetzmäßigkeiten.

Dieses Nebeneinander von Nutzung des Waldes und Erhaltung seiner Schönheit und Substanz heißt in der Praxis:

Es werden keine Kahlschläge mehr gefällt, sondern gezielt einzelne schwache oder schlechte Bäume entnommen. Dadurch wird die Naturverjüngung des Waldes gefördert, da der Same der verbleibenden Bäume die Möglichkeit hat, in den entstehenden Lücken zu keimen und zu wachsen. So werden gleichzeitig die standortangepaßten Baumarten gefördert, wirtschaftliche Verluste durch ungeeignete Baumarten vermieden. Kosten bei Naturverjüngung sind gering.

Die Auslese der besten aus dem Kollektiv des Nachwuchses erfolgt durch den Konkurrenzdruck untereinander und dem des alten Baumbestandes darüber - ebenfalls kostenlos.

Bei der Baumartenverteilung hält die Buche (mit anderen Laubhölzern) einen Anteil von 50 %, die Eiche kommt auf 8 %. Der Anteil der Nadelhölzer liegt bei 25 % für die Fichte, 12 % für die Kiefer und 5 % bei der Douglasie.

Langfristig ist geplant, den Anteil der Buche als Hauptwirtschaftsbaumart zu erhöhen. Dadurch soll im Rahmen der Gesamtplanung zur Waldnutzung das Potenzial des Standortes optimal genutzt werden, d.h. es wird wertvolles Holz bei geringem Betriebsrisiko produziert.

Douglasienbestand am Wegrand

Wenngleich der Wald im besonderen Maß Wirtschaftswald ist, hat er auch wichtige Landespflegefunktionen im Bereich Wasser-, Boden-, Sicht und Straßenschutz und vor allem als Erholungswald im siedlungsnahen Bereich.

                

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